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  • Florian Tatzer

Wie weiß ich was meine Fachabteilung eigentlich für IT Services benötigt? - Effektives Anforderungsmanagement in der IT: Demand/Supply-Modell im Fokus



Personen in einem Meeting
Personen in einem Meeting bei der Entwicklung von Lösungen

In der schnelllebigen IT-Welt spielt die Zusammenarbeit zwischen der IT und dem Fachbereich eine entscheidende Rolle. Es gibt mehrere Modelle und Ansätze, wie diese Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Das Demand/Supply-Management ist ein Modell und mein ganz persönlicher Favorit. Aber wie genau funktioniert dieses Modell, und welchen Einfluss hat es auf die Organisation? Dieser Beitrag beleuchtet das Demand/Supply-Management in seiner ganzen Komplexität – von seinen Vorteilen und Herausforderungen bis hin zu den Schlüsselelementen für ein erfolgreiches Anforderungsmanagement. Gerade in unserer dynamischen Zeit bietet dieses Modell die perfekte Grundlage, um die Bedürfnisse des Fachbereichs zu verstehen und effizient auf sie einzugehen.


Demand/Supply-Management in der IT: Ein Überblick


Das Demand/Supply-Management-Modell ist eine organisatorische Methode, die darauf abzielt, die Anforderungen der Fachbereiche (Demand) mit den technischen Kapazitäten und Ressourcen der IT (Supply) zu synchronisieren. Dadurch wird die IT-Abteilung nicht nur zum Dienstleister, sondern zum strategischen Partner für die Fachbereiche. Dieses Modell ermöglicht es, dass IT-Pro



jekte und -Services nicht nur bereitgestellt, sondern auch auf die Unternehmensziele und die Bedürfnisse der Fachbereiche abgestimmt werden. Zudem stellt es sicher, dass nur die Services angeboten werden, welche tatsächlich benötigt werden und die, die nicht benötigt werden, eingestellt werden. Dadurch trägt es zur effizienten Ressourcennutzung, sowohl Budgetmittel als auch Arbeitszeit, bei.


Vorteile des Demand/Supply-Managements


• Strategische Abstimmung: Eine enge Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen sorgt für eine bessere Ausrichtung der IT-Projekte und Leistungen auf die Unternehmensziele.

• Effizienzsteigerung: Das Verständnis der Bedürfnisse des Fachbereichs ermöglicht es der IT, zielgerichtete und effektivere Lösungen anzubieten.

• Innovationsförderung: Das Modell begünstigt die schnelle Erkennung von Bedürfnissen und der Implementierung neuer Technologien, was zur Innovationskraft des Unternehmens beiträgt.

• Konfliktvermeidung: Durch die regelmäßige Abstimmung, werden Probleme schnell angesprochen und eliminiert. Dadurch können Konflikte frühzeitig erkannt und gelöst werden.


Nachteile und Herausforderungen


• Kommunikationshürden: Unterschiedliche Sprachen und Perspektiven zwischen IT und Fachbereichen können zu Missverständnissen und Kommunikationsproblemen führen.

• Ressourcenmanagement: Die Ausbalancierung zwischen den laufenden Anforderungen und der Notwendigkeit, Innovationen voranzutreiben, stellt eine ständige Herausforderung dar.


Schlüsselelemente für erfolgreiches Demand Management


1. Kommunikation als Fundament: Die Basis für erfolgreiches Demand Management ist eine klare und offene Kommunikation. Regelmäßige Treffen, ein tiefes Verständnis für die Geschäftsprozesse und die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache sind unverzichtbar. Nur durch ständigen Austausch können die wahren Bedürfnisse der Fachbereiche erfasst und in adäquate IT-Lösungen übersetzt werden.


2. Qualifizierte IT-Mitarbeiter: Das Herzstück des Demand Managements sind die richtigen IT-Mitarbeiter, welche im Demand Management mitarbeiten . Sie müssen über weit mehr als nur technische Fähigkeiten verfügen: Tiefgehendes Verständnis der IT-Systeme, empathische Fähigkeiten und ausgeprägte Kommunikationsstärke sind unerlässlich. Sie sollten in der Lage sein, die Bedürfnisse der Fachabteilungen zu verstehen und diese präzise an das Supply Management weiterzuleiten.


3. Partnerschaftliche Zusammenarbeit: Eine echte Partnerschaft zwischen IT und Fachbereichen ist entscheidend für den Erfolg. Gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Zielsetzungen und eine Kultur des offenen Feedbacks sind die Säulen dieser Zusammenarbeit. Durch das gemeinsame Arbeiten an Zielen, die sowohl den Fachbereichen als auch den Unternehmensstrategien entsprechen, entsteht ein fruchtbares Umfeld für Innovationen und effiziente Prozesse.


Fazit


Effektives Demand Management ist mehr als nur Aufgabenerfüllung; es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem IT und Fachbereiche gemeinsam an den Unternehmenszielen arbeiten. Offene Kommunikation, qualifizierte IT-Mitarbeiter und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg. Nicht zu vernachlässigen sind dabei auch informelle Treffen, wie ein After Work Beer oder ein Kaffee in der Pause. Dadurch lernt man schon so viel über die Herausforderungen im Fachbereich. Aber seid euch bewusst, gerade am Anfang muss Vertrauen erarbeitet werden. Dass heißt, dass das Einhalten von Versprechen und Deadlines für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit essenziell ist. Der Schlüssel ist wie fast überall wo Menschen zusammenkommen, die Kommunikation. Wie heißt es so schön, durchs reden kommen die Leut zam.

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